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Kahlschlag oder die Bewirtschaftung der Grün- und Erholungsflächen in Übach-Palenberg


Das Stadtlogo soll mit seiner großen grünen Fläche auf der rechten Seite die begrünte Berghalde signalisieren und auf die zahlreichen Grün- und Erholungsflächen in unserer Stadt hinweisen. Bislang lobten auch viele Auswärtige unsere Stadt für ihr „grünes Gesicht“- viele Straßenbäume und Straßenbegleitgrün, aber auch begrünte Plätze und kleine Grünanlagen prägten unsere Stadt. Dem Logo fühlten sich die Verantwortlichen lange Zeit verpflichtet. In dieser Legislaturperiode hat sich der Ansatz ins Gegenteil verkehrt.

Kahlschlag in Übach-Palenberg

Jetzt werden wir immer häufiger von Mitbürgern darauf angesprochen, das unsere Grün- und Erholungsflächen dem Kahlschlag preisgegeben werden und unansehnlich geworden sind.


Nicht nur die Jahreszeit ist für diesen Kahlschlag verantwortlich! Mehr und mehr Bürger fragen sich, was das denn soll?!


Seit einiger Zeit werden nicht nur vermehrt ganze Bäume ohne entsprechende Neuanpflanzung entfernt, sondern auch kleine Grünflächen werden betoniert. Oftmals sieht man nicht-fachmännische Rückschnitte großer Bäume, so dass ganze Grünzüge wie „rasiert“ aussehen und es ein paar Jahre dauern wird bis sich die Bäume wieder ansehnlich präsentieren können.


Es ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern durch zu radikale und nicht fachgerechte Schnitte kann dem Baum die Statik genommen werden (Stichwort: Verkehrssicherheit) oder Fäulnisbakterien greifen die Substanz an, so das dieser in späteren Jahren sogar gefällt werden muss. Ist das vielleicht auch das Ansinnen? Ein gefällter Baum ist ein „Pflegefall“ weniger!!


Kahlschlag auch im Stellenplan unserer Stadt für das Jahr 2014: „Kommunaler Umweltschutz“ wurde um mehr als 60% !!! gekürzt.


Diese und andere Maßnahmen haben wir kritisiert und im Rat gegen den Etat gestimmt. Wir GRÜNE wollen Flächenentsiegelung und Entwicklung naturnaher Freiflächen im innerstädtischen Raum und keinen unmittelbaren weiteren Flächenverbrauch, z.B. durch Ausweisung von neuen Baugebieten am Stadtrand oder Straßenneubau - sondern wir werden uns zunächst primär für eine Sanierung im Bestand einsetzen.


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